Zurück aufs Boot

Zugegeben: die Fahrt mit dem Auto nach Griechenland zieht sich schon. Besonders um diese Jahreszeit, wenn gefühlt halb Europa ans Mittelmeer möchte. Es gibt mehrere Routen die man nehmen kann: da wäre zum einen natürlich die Fähre von Italien über die Adria. Geht etwas schneller, ist teurer und sollte auch vorher gebucht werden. Auf dem Landweg geht es dafür ganz spontan. Wir haben uns für die Fahrt über Kroatien, Bosnien-Herzegovina, Montenegro und Albanien entschieden. Diese Route haben wir schon einmal genommen aber jetzt im Hochsommer ist deutlich mehr los.

Bosnien Herzegowina und Montenegro sind selbst im Hochsommer noch überraschend grün…

Auch Albanien hat eine schöne Landschaft zu bieten, aber leider ist vieles auch total vermüllt.

Griechenland begrüßt uns mit einem Regenschauer, doch als wir bei unserer Piccolina ankommen ist alles schon wieder trocken – und schwülheiß. Kurz vorher machten wir noch einen kurzen Boxenstopp bei Lidl um uns mit dem nötigsten einzudecken, denn am nächsten Tag – 15. August – ist Feiertag und da hat alles zu. Im Boot ist es die reinste Sauna. Knapp 50°C zeigt das Thermometer, das hält man nicht lange aus. Strom angesteckt, Batterien gecheckt, geschaut ob alles trocken ist, dann die Seitenfenster auf und noch kurz um die Ecke zum Grieche unseres Vertrauens. Nach dem Essen ist die größte Hitze aus dem Boot gewichen. Obwohl es sich so gut anfühlt wieder hier zu sein sind wir völlig durch, geben uns noch einen Ouzo und fallen ins Bett – am nächsten Morgen dürfen wir ja ausschlafen und werden nicht vom Werftlärm geweckt, Feiertag sei Dank!

Wie schön: unsere Aloe hat überlebt!

Wie üblich stehen noch einige Arbeiten an,bevor Piccolina wieder ins Wasser darf. Aber davon dann im nächsten Beitrag

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